Unsere Geschichte

URBNTERA® - das sind wir. Marian und Christopher, zwei ehemalige Kommilitonen aus Berlin, die auf dem Weg sind, ihr Hobby auf ungewöhnliche Weise zum Beruf zu machen. Die Vision – riesig! Die Idee – entstanden in einem gemeinsamen Projekt nach dem Uni-Abschluss. Die ersten Unterstützer – die mutigste Western Ranch Deutschlands!

Aber alles der Reihe nach: Kennengelernt haben wir uns im Studium, als die meisten Wohnungen der Studentenwohnheime noch eher grau als grün waren. Ein kleiner Steckling als Geburtstagsgeschenk sollte dies ändern und den Grundstein für eine aufregende Reise bis heute legen. Nach dem Studium waren wir beide schon bereit, in spannende Berufe einzusteigen und das Hobby „Zimmerpflanzen“ Hobby sein zu lassen. Bis uns eines Mittags bei einem der letzten gemeinsamen Essen in der Mensa ein Anruf der Western Ranch aus Brandenburg erreicht, die Marian schon seit seiner Kindheit kennt. Ein, zumindest bei Pferdepensionen, bekanntes Problem stellt die Ranch vor lange aufgeschobene Herausforderungen. Angefallener Pferdemist muss in Deutschland gesondert gelagert und kostenintensiv entsorgt werden. Nun sucht die Ranch einen Weg, die unzähligen Tonnen an kostbarem Rohstoff innerbetrieblich in einer nützlichen Form zu verwerten. „Das kann doch nicht so schwer sein!“ – dachten sich zwei halbstarke Absolventen.

Aber dazu kommen wir nochmal.

Ein Handschlag später und ca. 130 km entfernt stehen wir vor den grünen Weiden der Ranch, unserem ersten eigenen Büro und einem riesigen Haufen ... Mist. Das Problem wurde besprochen und die ganze Hoffnung in uns gelegt. „Findet bitte einen Weg, die Pferdeäpfel auf unserem Hof zu verwerten und das möglichst umweltschonend und nachhaltig“ – mit diesen Worten begann für uns die aufregendste Zeit, seit wir in der Grundschule unsere Mitschüler im YuGiOh-Kartenspiel besiegten. Erinnert ihr euch noch an die zwei halbstarken, für die das nicht so schwer sein konnte? Da standen wir nun zwischen Pferden, deren "Äpfeln" und ein paar Pflanzen, die mutig mit uns den Weg in dieses Projekt gegangen sind.

Spannende Treffen mit Botanikern und Biologen, weniger spannende Termine mit Ämtern und ein Büro, das kaum mehr von einem Dschungel zu unterscheiden ist. Tatsächlich haben wir es geschafft, gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern das Problem der Ranch zu lösen. Der Pferdemist musste nicht mehr kostenpflichtig entsorgt werden, sondern konnte auf Betriebsflächen (Weiden) kreislaufschließend und klimaschonend verwertet werden. Sozusagen konnte die Ranch fortan auf die Methodik der regenerativen Landwirtschaft zugreifen.

An dieser Stelle gilt auch ein besonderer Dank an Deniz Terzi, der uns während seines Studiums rund um die Uhr tatkräftig zur Seite stand.

Doch bei den schier endlosen Weiden der Ranch war noch lange nicht Schluss. Wir entwickelten, was wir liebevoll „Charge Nr. 0“ nannten. Eine Rezeptur, die wir in den Hochbeeten auf dem Gelände auftrugen, um die Wirkung bei Salaten, Tomatensträuchern und vielen weiteren Gemüsesorten und Kräutern zu testen. Ein wirklich schönes Gefühl, wenn Einsteller (Pferdebesitzer der Ranch) und Besucher an unserem Büro-Fenster klopfen und mit großen Augen fragen, welches „Teufelszeug“ (O-Ton) uns solch riesige Salate beschert hat.

Die ausgehängte Anmeldeliste für die Testung unserer „Charge Nr. 0“ war nach kurzer Zeit voll, sodass wir uns auf wertvolles Feedback einiger interessierter Hobbygärtner im Umkreis freuen durften. Und da war doch auch noch unser Hobby, die Liebe zum Urban Jungle. Also mussten unsere Büropflanzen, allen voran unsere Monstera „Berta“ für eine Reihe an Tests herhalten, um die Wirkung unseres Aktivators in geschlossenen Pflanzsystemen zu erproben. Und siehe da, unsere Pflanzen belohnten uns mit kräftig grünen Blättern und vitalem Wuchs. Wir konnten die weitere Unterstützung der Ranch für uns gewinnen und es begann das Kapitel URBNTERA.

Aufregend – die zwei halbstarken wollen ein Unternehmen gründen. Erste Zeitungsberichte, Interview-Anfragen, ein Vortrag auf einer Marketing-Veranstaltung und eine Marke, die wir voller Stolz mit Leben füllen, und das alles in der kleinen URBNTERA Manufaktur in Brandenburg. Wir freuen uns auf alles, was kommt!

Unsere Mission

An dieser Stelle möchten wir gerne, ganz nach Klischee, mit einem Zitat beginnen:

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“

Die damalige Aussage von Charles Darwin ist in unserer heutigen Zeit aktueller denn je. Sollten unsere nachfolgenden Generationen nicht genauso leben können, wie wir?

Dies gelingt aber nur, wenn wir unser gemeinsames Verantwortungsbewusstsein für ein ökologisches, ökonomisches und soziales Handeln miteinander ständig verbessern und nicht nur an uns denken, sondern auch daran, wie wir die Welt unseren Nachfahren hinterlassen.

Nun sollten wir den theoretischen Zeigefinger wieder einstecken und lieber bei uns selbst anfangen. Und so haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, festgefahrene Denkweisen über die Herstellung und Verwendung angeblich nachhaltiger und umweltbewussten Produkten kritisch zu hinterfragen.

Dabei wollen wir nicht über industrielle Massenproduktion meckern, sondern zeigen, dass es auch Alternativen gibt. Unsere kleine und feine Manufaktur folgt der Vision, Natur und Menschen natürlich zu verbinden. 

Unsere Manufaktur

In unserer brandenburgischen Manufaktur arbeiten wir täglich dafür, euch und euren Pflanzen die bestmögliche Qualität bieten zu können.

Da unsere Produkte jährlich nur in begrenzter Menge erhältlich sind, haben wir umso höhere Ansprüche an das, was unsere Manufaktur verlässt.

Wir arbeiten Hand in Hand mit der Western Ranch, atmen frische Landluft und verwerten den angefallenen Pferdemist, der normalerweise abtransportiert werden müsste. Dabei unterstützen wir uns alle gegenseitig, wo es nur geht, denn industrielle Massenproduktion existiert hier nicht.

Die Ranch mit Sitz in Brandenburg ist für Pferde ein Paradies. Hier leben sie in Paddocks und haben mehr Platz und Auslauf als in den üblichen Stallboxen. Der Zusammenhalt der Mitarbeiter und Einsteller hat uns hier von Anfang an beeindruckt. Gemeinsame Grillabende nach getaner Arbeit und geräucherter Fisch sind hier keine Seltenheit, vor allem in den Sommermonaten.

Natürlich konnte man zu Beginn noch gar nicht erahnen, welche Aufgaben einen erwarten, wenn wir auf eine Western Ranch ziehen. So kommt es auch schon mal vor, dass man alles stehen und liegen lässt, um einen entlaufenden Hundewelpen im Wald wieder einzufangen. Gleichbleibende Tagesabläufe – nur bei der Überwachung und Entwicklung unserer Produkte. Die Liebe und Fürsorge der Ranch Mitarbeiter für die Pferde zu beobachten, motiviert uns jeden Morgen aufs neue, URBNTERA® aufzubauen.

Und unter uns: Ein Büro inmitten einer entschleunigten Idylle würden wir ungern gegen ein Großraum-Büro eintauschen wollen.

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